Vorgehen gegen „Graffiti- Schmierereien“
Die Fraktion der Christlich Demokratischen Konservativen in der Greifswalder Bürgerschaft fordert ein konsequentes Vorgehen gegen illegale Graffiti und Schmierereien in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. „Graffiti und Schmierereien sind keine Kunst, sondern Sachbeschädigung“, erklärt Axel Hochschild, Fraktionsvorsitzender der Christlich Demokratischen Konservativen. „Sie schaden nicht nur dem Erscheinungsbild unserer Stadt, sondern beeinträchtigen auch Tourismus und Wirtschaft. Unser historisches Stadtbild ist ein wertvolles Gut, das wir schützen müssen.“
Die Fraktion hat einen Beschlussantrag in die Bürgerschaft eingebracht, der die Entwicklung eines integrierten Konzepts zur Prävention, Erfassung, Verfolgung und Beseitigung illegaler Graffiti und Schmierereien vorsieht. Dieses Konzept soll unter anderem eine systematische Dokumentation von Graffiti, eine zügige Entfernung - insbesondere in der Innenstadt sowie an Kultur- und Tourismusstandorten - und die Unterstützung privater Eigentümer bei der Beseitigung von Schmierereien umfassen.
„Unser Ziel ist klar: Greifswald soll eine saubere und attraktive Stadt bleiben“, so Hochschild weiter. „Dafür brauchen wir ein wirksames Konzept, das sowohl präventive als auch konsequente Maßnahmen beinhaltet.“
Das Konzept soll bis spätestens 21. September 2026 vorgelegt und anschließend schrittweise umgesetzt werden. Die Fraktion hofft auf breite Unterstützung in der Bürgerschaft, um gemeinsam für ein gepflegtes und einladendes Stadtbild Greifswalds zu sorgen.
Hochschild meint abschließend: „Wir sind, was Schmierereien anbelangt, die schmutzigste Stadt des Landes. Als kulturelles Oberzentrum müssen wir umgehend handeln!“